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Dieter Kirsch

Im Ruhestand und daher endlich im Stand in Ruhe zu arbeiten lässt sich auch eine Art Bestand der beruflichen Arbeit erkennen: Frühes Fremdsprachenlernen und Theater im Fremdsprachenlernen.

Zum ersten gehört der Aufbau einer für das Goethe-Institut ganz neuen Bereichs. Nach der Promotion, nach einer Dozentur in den Niederlanden begann ich 1990 damit, forschte und ließ erforschen, wie Kinder eine Fremdsprache lernen und wie diese Erkenntnisse in die Praxis der Lehrwerke und Unterrichtsmaterialien umgesetzt werden können. Begriffe wie Narration, Immersion, Rezeption und immer auch schon Theater spielten dabei eine große Rolle. Zum zweiten gehörte von Beginn an und dann besonders mit DaF-Studenten in den Niederlanden das Inszenieren und Aufführen von Theaterstücken, der Platz des Theaters im Unterricht als Inhalt und als Methode, zusammenzufassen im Begriff des szenischen Lernens. Als Leiter eines Goethe-Instituts in Frankreich konnte ich dann auch Kulturarbeit und pädagogische Arbeit zusammenbinden und ein themenintegriertes Modell entwickeln, in dem auch das Veranstaltungsprogramm als Inszenierung gesehen wurde. Heute kommt aus der Erfahrung dieser Integration ein drittes Element dazu: das Schreiben von Stücken für Kinder und Jugendliche in ihrem schulischen Alltag.

Von Dieter Kirsch ist beim Deutschen Theaterverlag erhältlich :

Theaterstücke:

Heimat - was ist das?

Die dramaturgisch lose, doch inhaltlich gebundene Szenenfolge erinnert an die Werke Heines und weckt Interesse an Person und Leben des Dichters. 

*Der Verbrecher aus verlorener Ehre

Die Dramatisierung der berühmtesten Erzählung Schillers. Hier geht es um Verbrechen und verlorene Ehre, ein Schlüsselbegriff bis heute. Ein Dialog zwischen Schiller und seinem Protagonisten, ein Spiel mit Schatten und Menschen.


Fachliteratur:

Spot on!

55 Minidramen mit ein, zwei, drei und noch mehr Rollen