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Bram Stoker

Bram Stoker wurde 1847 in Dublin geboren. Nach langer Krankheit als Kind - er konnte bis zu seinem achten Lebensjahr alleine weder stehen noch gehen - studierte Stoker am Trinity College und wurde schließlich Beamter in der Justizverwaltung. Dies stellte ihn jedoch nicht  zufrieden. Er arbeitete als Theaterkritiker und Journalist, heiratete 1878 Florence Balcombe, die auch von Oscar Wilde umworben wurde, und zog mit ihr nach London, wo er als Manager des von dem bekannten Schauspieler Henry Irving geleiteten Lyceum-Theatres arbeitete. Durch Irving wurde er in die High Society eingeführt und bereiste in dessen Gefolge die Welt.
Stoker begann als Broterwerb Unterhaltungsromane zu schreiben,doch von seinen über 40 Veröffentlichungen wurde posthum nur "Dracula" ein Erfolg, der den zahlreichen Verfilmungen zu verdanken ist. Stoker selbst starb in ärmlichen Verhältnissen 1912 in London.

Von Bram Stoker ist beim Deutschen Theaterverlag erhältlich :

Theaterstücke:

*Dracula

Dracula ist hier das Unheimliche und Anziehende schlechthin. Der verführerische Text des gespenstischen Grafen wird von einem unsichtbaren Chor gesprochen, vor dem sich das scheinbar aufgeklärte Handeln, Denken und Fühlen einer Gruppe junger Leute im England des 19. Jahrhunderts umso deutlicher abhebt.

*Dracula

Freilichtfassung des Klassikers von Bram Stoker. Das aufgeklärte, technisch fortgeschrittene 19. Jahrhundert glaubt natürlich nicht mehr an Vampire.  Dennoch erfährt einer Gruppe junger Leute die Macht des Unheimlichen am eigenen Leibe - und begreift, dass sie sich ihm nicht kampflos überlassen darf. 

*Dracula

Die allgemeine Vorstellung vom Vampir als Prototyp des dämonischen Liebhabers, dessen Liebe den Tod bringt, wird in dieser Dramatisierung radikalisiert: Draculas aggressives und zügelloses Verlangen hält der Gesellschaft den Spiegel der eigenen unterdrückten Begierden vor. Er wird zum Katalysator für ungehemmt sich bahnbrechende Leidenschaften und Aggressionspotentiale. Im Angesicht seiner auf unbedingte Erfüllung drängenden Sexualität offenbart sich der zweideutige Charakter einer Zivilisation, die vorgibt, dem Tod gegenüber immun zu sein.