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Eugene O' Neill




Eugene O' Neill wurde 1888 in New York als Kind einer irisch-amerikanischen Schauspielerfamilie geboren. Nach einem Studium in Princeton (1906/07) arbeitet er zunächst als Angestellter, in den folgenden Jahren als Goldsucher, Seemann und Zeitungsreporter. 1912 begann O' Neill, erste Stücke zu schreiben, und studierte von 1914-15 in Harvard Dramaturgie. Das folgende Jahrzehnt war er in Provincetown und New York als Bühnenautor und Geschäftsführer der Provincetown Players tätig, die mehrere seiner Stücke aufführten. In den zwanziger Jahren gewann er dreimal den Pulitzerpreis: 1921 für "Der haarige Affe", 1922 für "Anna Christie" und 1928 für "Seltsames Zwischenspiel". Daneben entstanden zahlreiche andere Stücke. In seinen beiden letzten Lebensjahrzehnten litt O' Neill an einer Schüttellähmung und konnte den geplanten Dramenzyklus über die Geschichte einer amerikanischen Familie nicht abschließen. Vollendet wurden nur die Teile "Fast ein Poet" und "Alle Reichtümer der Welt". Nach 1939 entstanden außerhalb des Zyklus  drei weitere Stücke: "Der Eismann kommt" und die zwei autobiographisch gefärbten Tragödien "Eines langen Tages Reise in die Nacht" (Pulitzerpreis 1957), und "Ein Mond für die Beladenen." O' Neill wurde1936 als einziger amerikanischer Dramatiker mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet. Er starb 1953 in Boston.

Von Eugene O' Neill ist beim Deutschen Theaterverlag erhältlich:

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