Autorinnen und Autoren

Anton Tschechow

"Ein Tschechow-Stück zu übersetzen ist wie eine Bachfuge zu spielen. Der Übersetzer muss das Thema des Stückes zum Klingen bringen, indem er jede Melodie in der mehrstimmigen Behandlung dieses Themas erkennt und wiedergibt. Wie der Klavierspieler durch den richtigen Anschlag muss der Übersetzer durch das richtige Wort die Tonlage treffen." (Andrea Clemen)

Von Anton Tschechow ist beim Deutschen Theaterverlag erhältlich :

Theaterstücke:

*Der Bär / Der Heiratsantrag

Diese Einakter sind bis heute unverwüstliche Theaterstoffe. 

*Onkel Wanja

Ein emeritierter Professor - kränkelnd, launenhaft, eitel und despotisch - hat sich mit seiner jungen Frau Elena auf das Landgut seiner verstorbenen ersten Gattin zurückgezogen. Er betrachtet das Gut als seinen selbstverständlichen Besitz und lebt von dessen Erträgen.

*Die Möwe

Berliner Fassung unter der Regie von Jürgen Gosch.

*Die Möwe

Deutschsprachige Erstaufführung der Münchner Kammerspiele unter der Regie von Jens Daniel Herzog

Über die Schädlichkeit des Tabaks

Njuchin soll einen Vortrag über die Gefahren des Rauchens halten, doch statt dessen erfährt das amüsierte Publikum von den Gefahren der Ehe, in der ein weicher Kerl wie er schnell unter den Pantoffel geraten kann.

*Platonov

Südrussisches Gut, um 1875. Der zugleich aggressiv kritische und verführerisch charmante Platonow ist der Mittelpunkt einer Gesellschaft, die sich im Gutshaus der noch jungen Generalswitwe Anna Petrowna Woinizewa zu treffen pflegt. Der gescheiterte Intellektuelle ist unzufrieden mit sich und dem Leben und hat die unangenehme Eigenschaft, jedem seine Meinung ins Gesicht zu sagen.

*Drei Schwestern

Eingeladen zum Berliner Theatertreffen 2006 als eine der elf bemerkenswertesten Inszenierungen des deutschsprachigen Theaters.

*Der Kirschgarten

„Frei in den Raum gezeichnet, der imaginäre Umriß eines Zimmers. Geometrisches Linienwerk. Ansonsten Kahlschlag. Von einem Kirschgarten keine Spur. Das wäre für die Aufführung von Tschechows letztem Stück an sich noch nichts Ungewöhnliches. …