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Hubert Neumann

Der Autor wurde in Mainz geboren, wo er nach seinem Studium heute als freier Texter und Ghostwriter lebt. Im Rahmen der Mentalitäts- und Historischen Kriminalitätsforschung untersuchte er in einer Fallstudie (Sozialdisziplinierung in der Reichsstadt Speyer im 16. Jahrhundert. St. Augustin 1997) Zivilisierung und Disziplinierung des frühneuzeitlichen Menschen. Dies führte ihn u. a. zu seinem in Arbeit befindlichen historischen Roman "Der Wolkenschieber", für den er 2001 den Martha Saalfeld-Förderpreis erhielt. Mit "Lusthängen", seinem ersten Theaterstück, verlässt er die historische Umgebung und begibt sich in die Gegenwart, wo er den Tiefen oder auch Abgründen der Folgen dieses Disziplinierungsprozesses nachspürt.

Hubert Neumann ist ein gebürtiger und überzeugter Mainzer. Als Autor und Hirstoriker lebt und arbeitet er seit vielen Jahren in der Stadt, in der auch Lusthängen angesiedelt ist. Seine Erfahrungen als Messdiener, Barmann und Redenschreiber haben in "Lusthängen" ebenfalls ihre Spuren hinterlassen.

Auszüge aus Rezensionen zur Romanfassung von "Lusthängen", erschienen 2008 im Gardez! Verlag, Remscheid.
"Tatsächlich ist dem Romandebütant Neumann viel mehr gelungen als nur ein Regionalroman oder gar Regionalkrimi. Seine Geschichte um Sex, Tod und die Unfähigkeit zu lieben ist mitreißend erzählt, voller Humor, aber auch verstörender Szenen. Neumanns Debüt ist nicht nur ein Tipp für Mainzer oder Bagatelle-Besucher, ihm sind noch viel mehr Leser zu wünschen."
Gerd Blase in der Mainzer Rhein-Zeitung vom 12. März 2008

"Tiefer Sarkasmus, unverblümte Sexualität und Denkanstöße, die das Wahrnehmungsempfinden auf ganz eigene Art schulen: In dem Roman "Lusthängen" des Mainzer Autors Hubert Neumann wurde genau dieser Stoff interessant und unvorhersehbar zu einem packenden Gesamtwerk gewoben. (...) Neumann hat einen Roman geschaffen, der durchzogen ist von Moraltheologie, einer futuristischen und zugleich aktuellen Gesellschaftsanalyse und dabei so gar nicht wissenschaftlich daherkommt, weil die Hülle der eines Kriminalromans gleicht."
"Allgemeine Zeitung" (Mainz) vom 16. September 2008

"Man kann nicht gerade behaupten, dass es die Mainzer Neustadt bislang zu einem literarischen Topos von Weltrang gebracht hat. Obwohl sie es gewiss verdient hätte (...). Genau dort spielt der Roman "Lusthängen" von Hubert Neumann - sein Verfasser natürlich auch ein Neustädter, wie er im Buche steht. Natürlich ist die Geschichte um die zwei gegenpoligen Freundinnen Eva und Marina - die eine ein Männer verschlingender Vamp mit Barbie-Maßen, die andere eine verhärmte, in sexuellem Reinheitswahn gefangene Psychopathin - abgründig spannend erzählt (...)"
Michael Jacobs in der "Allgemeinen Zeitung" (Mainz) vom 14. Oktober 2008

Von Hubert Neumann ist beim Deutschen Theaterverlag erhältlich :

Theaterstücke:

*Lusthängen

"Vielleicht suchen sie Gott und wollen ihn finden, gehen dabei aber in die Irre". Eine Tragikomödie über die Abgründe von Sehnsucht und Leidenschaft.