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Theaterstücke

Woody Allen

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*Gott Spieldauer: 60 W:4 M:20
Ein Autor und ein Schauspieler, ungefähr 500 Jahre v. Christus, streiten sich über den Ausgang des Stückes, das sie beim Athener Dramen-Festival aufführen möchten. Da sie jedoch nur in einem anderen Stück spielen, dem von Woody Allen, begeben sie sich bald in einen Dialog mit dem Publikum, das sich auch als erfunden erweist. Fiktion und Wirklichkeit sind derart miteinander vermittelt, dass beide in ihrem Anspruch, Kunst beziehungsweise Realität zu sein, bestritten werden. Die Lösung ist nur noch technisch möglich: ein Erfinder bietet dem Autor, welchem auch immer, eine Schlussmaschine an, mit der Zeus stets am Ausgang des Stückes einfliegt. Da jedoch die Maschine, die auf dem Höhepunkt des Dramas eingesetzt wird, versagt, stranguliert sich der einschwebende Zeus. Gott ist tot.
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*Eine Mittsommernachts-Sexkomödie Spieldauer: 120 W:2 M:4

Die Mittsommernachts-Sex-Komödie spielt an einem Wochenende auf dem Land. Im Haus des Ehepaares Andrew und Adrian treffen zwei weitere Paare ein: die Verlobten Leopold und Ariel, sowie das Liebespaar Maxwell, ein Arzt und Dulcy, eine Krankenschwester. Das Ehepaar hat Sex-Probleme und außerdem hat Andrew seiner Frau verschwiegen, dass er Ariel von früher kennt und sich beinahe einmal in sie verliebt hat. Bei einem gemeinsamen Ausflug in den nahegelegenen Wald beginnen die Beziehungen ins Wanken zu geraten, und die Spannungen untereinander werden stärker.
Maxwell entdeckt seine Liebe zu der schönen Ariel, Leopold möchte die letzten freien Stunden vor seiner Eheschließung mit Dulcy nutzen. Andrew dagegen ist Maxwells heimliches Liebeswerben um Ariel ein Dorn im Auge, da er selbst die damals verpasste Gelegenheit mit Ariel nachholen und ein neues Leben mit ihr beginnen möchte. Man trifft sich im Wald zum Stelldichein, und nachdem Andrew Maxwell endlich losgeworden ist, nutzen Ariel und Andrew die Chance und schlafen endlich miteinander, aber "offensichtlich hat die Erde nicht gebebt". Der wütende Leopold, bewaffnet mit Pfeil und Bogen, stöbert die beiden auf, jagt aber im Lauf einer wilden Verfolgungsjagd versehentlich Maxwell einen Pfeil in den Leib. Der glaubt sterben zu müssen und beichtet Andrew seinen früheren Seitensprung mit Adrian. Daraufhin stellt Andrew seine Frau zur Rede, die nun von einer schweren Last, wie sie sagt, befreit ist und Andrew nach allen Regeln der Kunst verführt; Adrian hat inzwischen auch eine erotische Lehre bei Dulcy hinter sich.
Ariel und Maxwell, der nicht gestorben ist, werden ein Paar, und Leopold, entfesselt von seinem »Jagdglück', bestürmt Dulcy und stirbt während des Höhepunkts.


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*Tod Spieldauer: 60 W:2 M:18
Ein dunkles Stück in Kafkas Manier über den Verkäufer Kleinmann, der aus undurchsichtigen Gründen des Mordes verdächtigt wird,
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*Spiel's nochmal, Sam! Spieldauer: 120 W:6 M:3

Allan Felix schreibt für ein kleines Filmmagazin. Seine Tage verbringt er in Kinos, wo er sich mehr Fan als Kritiker, mit den Liebesabenteuern seiner Leinwandhelden identifiziert. Seine Frau Nancy lässt sich von ihm scheiden. Einige Zeit später erscheint ihm sein größtes Kinoidol Humphrey Bogart als Rick und gibt ihm gute Ratschläge für die Zukunft. "Weiber sind primitiv. Ich bin noch keiner begegnet, die nicht ne kräftige Ohrfeige oder nen Schlag mit ner Fünfundvierziger kapiert hätte." Allan Felix schöpft wieder Hoffnung. Es gibt mehrere Millionen Frauen allein in New York und eine davon wird er bestimmt erobern. Allans Freunde, der smarte Geschäftsmann Dick und seine Frau Linda, wollen Allan ebenfalls von seiner sentimentalen Erinnerung an Nancy befreien. Sie verabreden sich mit ihm und schleppen immer neue, attraktive Frauen für ihn an, aber Allan ist kein Weiberheld. Die Frauen des Alltags sind zu real und stürmisch für sein geringes Selbstbewusstsein. Doch Allan Felix ist nicht der einzige, der ein Liebesproblem hat. Auch zwischen Dick und Linda kriselt es...


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*Geliebte Aphrodite Spieldauer: 120 W:6 M:6
Lenny Weinrib ist Sportreporter und seine Frau Amanda eine erfolgreiche Kunsthändlerin. Sie entschließt sich, ein Baby zu adoptieren, und noch bevor Lenny "Nein" sagen kann, ist der kleine Max im Haus.
Während die Ehe träge plätschert, entschließt Lenny sich, der leiblichen Mutter auf die Spur zu kommen. So trifft er Linda, eine Schauspielerin, die sich als Hure mit Herz ihren zufriedenstellenden Lebensunterhalt verdient. Sie gibt Lenny launisch kontra, als dieser sie retten will.
Außerdem sind da der Boxer Kevin, den Lenny mit Linda verkuppeln möchte, und ein reicher Investor, der derweil ein Auge auf Amanda geworfen hat.
Der heitere Reigen ist dabei ganz als Drama der griechischen Antike angelegt. Ein Chor, nebst Göttern und Halbgöttern, kommentiert dann auch das irdische Geschehen.

"Der Chor der antiken Tragödie, der nicht länger umhinkann, selbst das Treiben in New York ins Visier zu nehmen, und der sich ebenso unerwartet wie nach Kräften einmischt: kommentierend, warnend, anfeuernd auch, wenn´s not tut. Die Kunst der Variation macht den Meister, als der sich Woody Allen in diesem Film wieder unnachahmlich erweist. Originell wird seine Geschichte, abgesehen vom funkelnden, gewohnt beiläufig servierten Wortwitz, erst durch das geniale Kreuzen der scheinbar niemals zusammenpassenden Sprach- und Spielebenen. Das Skandieren klassischen Versmaßes bricht sich im small-talk intellektueller Wechselreden und wird einen Dialogmoment später selbst zum Witz, wenn etwa die Anrufung des Zeus nur auf den Anrufbeantworter trifft, den der Göttervater eingeschaltet hat: ´Sie können eine Nachricht hinterlassen...´ Der Tiefsinn, um den der Chor sich müht, deckt die Banalität auf, der er geschuldet ist. Hintergründiger fiel Woody Allens Spott kaum je aus." (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
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