Theaterstücke

*Kaspar Hauser

Die immer noch ungeklärte Herkunft des legendären Findelkindes, das sechzehnjährig in Nürnberg auftauchte und mit einundzwanzig von einem Unbekannten erstochen wurde, ist ein hervorragender Stoff, gerade auch für die Freilichtbühne. Bisher wurde der "Kaspar" erst einmal auf die Bühne gebracht, 1968 von Peter Handke.
Thorsten Böhners und Michael Zinsmeisters Musical beschäftigt sich biografisch mit der immer noch ungeklärten Abstammung Kaspars, der den Forschungen zufolge ein Urenkel des Großherzogs Karl-Friedrich von Baden gewesen sein soll und als möglicher Erbprinz aus politischen Motiven ermordet wurde.
"Ein Reiter soll er werden, so wie sein Vater einer gewesen ist" - mit diesem auswendig gelernten Satz wird Kaspar von seinem Kerkermeister entlassen und in die fremde Stadt Nürnberg geschickt. Dort soll er sich beim Rittmeister melden, der ihn "entweder erziehen oder ihm den Hals umdrehen soll", wie es in dem Brief heißt, den Kaspar bei sich trägt. Man sperrt ihn allerdings erst wieder ein, so grauslich sieht er aus, so unbeholfen bewegt er sich, so schauerlich tönt seine Stimme.

Hörproben anhören

  • Wir sind hergekommen, den Findling zu seh'n
  • Wir sind hergekommen, den Findling zu seh'n
  • Bald sollst du ein Reiter werden
  • Warum sprichst du nicht zu mir
  • Du bist eine Sensation

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Zu diesem Stück gehört außerdem: Tantieme von 10% der Bruttoeinnahmen pro Aufführung (+ Mwst.) mindestens aber:

Bestelldetails

Bestellnummer

E 545

Preis

13.80 €

Mindest​bestellmenge

12 Stück

Spieldauer

120 Minuten

Anzahl der Spieler

W:5 M:16
oder 4w und 17m

Alter

Erwachsene