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Walter G. Pfaus




Eigentlich kam Walter G. Pfaus, Jahrgang 1943, über den Kriminalroman zum Theater. Seinen ersten Roman schrieb er schon mit 12 Jahren. Mit 14 Jahren stand er zum ersten Mal im Schultheater auf der Bühne. Schon damals entdeckte er seine Liebe zum Theater. Doch zunächst war der Drang zum Krimi schreiben stärker. 10 Jahre später ging es richtig los. Sein erster Kurzkrimi wurde in einer Zeitschrift abgedruckt. Weitere folgten und etliche Heftromane kamen noch dazu.
Mit 31 Jahren erfüllte er sich einen langgehegten Wunsch. Er kaufte sich eine Buchhandlung, die er dann 15 Jahre lang zusammen mit seiner Frau betrieb. Nebenbei schrieb er weiter Kurzkrimis, sowie Kriminalromane. 1977 erschien der erste beim Bastei Verlag als Taschenbuch. Dieser erreichte auf Anhieb eine Auflage von 31.000 Stück. Mit seinem dritten Kriminalroman errang er beim Manuskriptwettbewerb um den „Jerry Cotton Preis 1980“ den dritten Platz.
Nach unzähligen Kurzgeschichten und Kurzkrimis, sowie 10 Kriminalromanen, gründete Walter G. Pfaus einen Theaterverein. Fast gleichzeitig schrieb er auch sein erstes Theaterstück „Ein turbulentes Wochenende“, das dann von dem neugegründeten Theaterverein erfolgreich aufgeführt wurde. Der Deutsche Theaterverlag nahm das Stück in sein Programm auf. Von diesem Zeitpunkt an gab es lange Zeit keinen Kriminalroman mehr. Dafür aber Theaterstücke und vor allem auch Kriminalkomödien.
1989 stand Pfaus vor seiner schwersten Entscheidung. Die Kinder waren erwachsen und gingen ihre eigenen Wege. Also wagte er den Schritt, von seiner Frau unterstützt, sich als Schriftsteller selbstständig zu machen. Er verkaufte alles, was er besaß: Haus, Geschäft, Lebensversicherung. Nach Abzug aller Schulden blieb ein Betrag übrig, der bei sparsamstem haushalten vier Jahre reichen würde.
Pfaus vergrub sich in seinem Büro und schrieb und schrieb. Schon bald reichte ein Verlag nicht mehr aus. Zum Deutschen Theaterverlag kamen der Köhler Verlag und der VVB dazu. In dieser Zeit entstanden so erfolgreiche Stücke wie „Der Entenkrieg“, „Sparmaßnahmen“, „Aphrodites Zimmer“ und „Lügen über Lügen“. Sowie die Kriminalkomödien „Wohin mit der Leiche“, „Die Leiche im Schrank“, „Diamantenroulett“ und viele andere.
Viele der Theaterstücke von Walter G. Pfaus sind in mehrere Sprachen und Dialekte übersetzt. Etwa 70 seiner fast 100 abendfüllenden Stücke gibt es auch auf bayrisch. Davon wurden inzwischen 10 Stücke vom Chiemgauer Volkstheater fürs Fernsehen aufgezeichnet und vom bayrischen Fernsehen gesendet.

Von Walter G. Pfaus ist beim Deutschen Theaterverlag erhältlich:

Für Autoren Stückeübersicht:


Theaterstücke:


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