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Edward Albee

Edward Albee wurde 1928 in Washington geboren. Dreißig Tage nach seiner Geburt kam er nach New York und wurde dort von dem amerikanischen Theaterunternehmer und Multimillionär Reed Albee adoptiert. Er besuchte verschiedene Schulen und studierte am Trinity College und an der Columbia Universität. Mit einundzwanzig verließ er sein Elternhaus und arbeitete, obwohl finanziell durch eine Erbschaft unabhängig, in den verschiedensten Jobs vom Warenhausverkäufer bis zum Telegrammboten und Barmann. Sein Interesse für Musik und Theater war stets besonders groß. Seine Weltkarriere als Dramatiker begann in Berlin, wo Boleslaw Barlog 1959 den Einakter Die Zoogeschichte in der Werkstatt am Schillertheater herausbrachte, nachdem er von mehreren amerikanischen Bühnen abgelehnt worden war.Edward Albee wurde 1928 in Washington geboren. Dreißig Tage nach seiner Geburt kam er nach New York und wurde dort von dem amerikanischen Theaterunternehmer und Multimillionär Reed Albee adoptiert. Er besuchte verschiedene Schulen und studierte am Trinity College und an der Columbia Universität. Mit einundzwanzig verließ er sein Elternhaus und arbeitete, obwohl finanziell durch eine Erbschaft unabhängig, in den verschiedensten Jobs vom Warenhausverkäufer bis zum Telegrammboten und Barmann. Sein Interesse für Musik und Theater war stets besonders groß. Seine Weltkarriere als Dramatiker begann in Berlin, wo Boleslaw Barlog 1959 den Einakter Die Zoogeschichte in der Werkstatt am Schillertheater herausbrachte, nachdem er von mehreren amerikanischen Bühnen abgelehnt worden war.

Von Edward Albee ist beim Deutschen Theaterverlag erhältlich :

Theaterstücke:

*Wer hat Angst vor Virginia Woolf?

Das Akademikerehepaar George und Martha kommt angetrunken von einer Universitätsfeier nach Hause. Martha eröffent ihrem Mann, dass sie noch Gäste erwartet - Nick und seine Ehefrau Putzi.

*Die Ballade vom traurigen Café

Nach der gleichnamigen Novelle von Carson McCullers.

 

*Empfindliches Gleichgewicht

Eine tragisch-komische Familiengeschichte.

*Winzige Alice

Der Laienbruder Julian wird Opfer eines kriminellen Gesellschaftspiels. Im Auftrag der Kirche soll er eine millionenschwere Transaktion mit dem reichen Fräulein Alice realisieren.

*Empfindliches Gleichgewicht

Bei einem Drink äußerst Agnes ihre Angst davor, wahnsinnig zu werden. Tobias redet beruhigend auf sie ein. Große Unruhe bringt ihre Schwester Claire in die Gemeinschaft, eine Alkoholikerin, die mit Agnes im Dauer-Streit lebt. Telefonisch kündigt Julia, die 36-jährige Tochter von Agnes und Tobias, ihre Rückkehr ins Elternhaus an, nachdem ihre vierte Ehe in die Brüche gegangen ist. Das plötzliche Erscheinen von Edna und Harry bringt zusätzliche Schwierigkeiten. Sie wurden beim Abendessen von panischer Angst vor dem Alleinsein überfallen und fordern nun dauerhafte Aufnahme im Haus von Agnes und Tobias. Nach ihrem Eintreffen empört sich Tochter Julia darüber, dass Edna und Harry ihr Mädchenzimmer besetzt halten und versucht sogar, sie mit vorgehaltener Waffe zu vertreiben, wofür sie von Edna eine Ohrfeige erhält. Die Situation droht zu eskalieren. Die Nacht in der eng gewordenen Wohnung bringt jedoch erstaunliche Veränderungen: Agnes und Tobias haben seit Jahren wieder in einem Bett geschlafen, was ihnen offenbar gut getan hat.Agnes fordert ihren entscheidungsschwachen Mann auf, ein Machtwort zu sprechen. Harry kommt ihm aber zuvor, er und Edna kehren zurück nach Hause, sie haben eingesehen, dass der Familienanschluss nicht das Richtige für sie ist. Somit ist das "empfindliche Gleichgewicht" in der Familie wieder hergestellt.

*Der Sandkasten

Mammi und Pappi, stinkreich und bis zur Erstarrung bürgerlich, haben Oma an den Strand gebracht und auf einem Sandkasten abgeladen. Nun warten sie auf den Tod der alten Dame, nicht ohne lakonisch die Trostlosigkeit ihrer Ehe zu zelebrieren. Da wird Hautkontakt zum "Igitt-Erlebnis" und Kommunikation zum Kraftakt. Im Hintergrund, im goldenen Licht der allgegenwärtigen Sonne, lässt ein kalifornischer Dreamboy effektvoll die Muskeln spielen. Ein Musiker wurde engagiert, um das Dahinscheiden würdig zu untermalen, das ewige Licht ist schon entzündet, das Tränentüchlein liegt griffbereit im Schoß. Allerdings hat Oma es mit dem Sterben nicht so eilig, sondern ärgert die Tochter, wirft Sand und hört Radio. Erst als "Mammi" und "Pappi" verschwunden sind, fügt sich Oma in ihr unwiederrufliches Geschick. Der athletische Dreamboy, Sinnbild für Kraft und Jugend des "amerikanischen Traumes" erweist sich als ihr Todesengel.

*Die Zoogeschichte

Gehört zu "Zu Hause im Zoo", zusammen mit ""Familienleben", dem 1. Akt.


 

*Drei große Frauen

Eine neunzigjährige Frau denkt über ihr bisheriges Leben nach. Ihre Gesellschaftsdame und die Mitarbeiterin ihres Rechtsanwalts, die ihre Angelegenheiten regeln möchte unterstützen sie bei diesem Resumée. Im zweiten Teil des Stückes verschmelzen die drei Frauen zu einer Figur, sie spiegeln die verschiedenen Lebensabschnitte, die Enttäuschungen und Hoffnungen eines langen Lebens. Ist es am Ende hilfreich, sich zu erinnern?

*Die Ziege oder Wer ist Sylvia?

Eine unerwartete Begegnung auf dem Lande bringt Risse ins Eheidyll. Martin entflammt in Leidenschaft für eine Ziege und stürzt sich in seine erste außereheliche Beziehung. Die alte Geschichte vom Zerbrechen einer heilen Welt nimmt ihren Lauf.

*Alles im Garten

In einer ganz durchschnittlichen amerikanischen Vorstadt blüht das Geschäft mit dem anrüchigen "Nebenerwerb" junger Hausfrauen.  Ein zufälliger Party-Gast wird unfreiwillig zum Mitwisser. Um das gute Geschäft nicht zu gefährden, wird er zum Schweigen gebracht und im Garten verscharrt...

*Wer hat Angst vor Virginia Woolf?

Was kann geschehen, wenn nach Mitternacht ein altes Ehepaar auf ein junges trifft?
Wie spielt man "Gib's dem Gast"? Und welche Regeln kann Mann oder Frau in einem "totalen" Ehekrieg verletzen?

*Familienleben

Familienleben gehört zu "Zu Hause im Zoo", zusammen mit "Die Zoogeschichte".

Es
 ist ein scharfsinniges abgeschlossenes Kammerspiel über die Ehe, eine sowohl nüchterne als auch komische Reflektion über die Einsamkeit im Zusammenleben.