Theaterstücke

*Es irrt der Mensch, so lang er strebt

Auf dem Dachboden der heruntergekommenen Kneipe „Zur eisernen Faust“ entdeckt Putzfrau Rosi verstaubte Papiere, die angeblich vom Dichterfürst Goethe stammen sollen. Das zumindest meint Willy, ein verwahrloster ehemaliger Gymnasiallehrer, der zusammen mit Wirt Johannes, Rosi und deren Freundin Elli einen genialen Plan ausheckt. Denn erstens muss die Kneipe vor dem drohenden Abriss gerettet werden und zweitens braucht der großmäulige Playboy von Bürgermeister einmal eine gehörige Abreibung. Richie Schnösel beißt auch gleich an, denn er wittert Prestige und Zuschüsse für sich und „sein“ Dorf Kleinstrohbach. Ein original erhaltenes Goethe-Haus soll die alte Wirtschaft werden, der Wirt namens „Wärter“ wird flugs in „Werther“ umbenannt, ein Goethe-Kongress soll künftig in einer eigens zu bauenden Kongresshalle stattfinden, der Titel „Kulturhauptstadt Europas“ wird angestrebt. Bis zur ersten Pressekonferenz läuft auch alles glatt. Doch dann platzt die Goethe-Seifen-Blase - und das hat Folgen!
Niederdeutsche Fassung  beim Karl Mahnke Verlag, Postfach 1507, 27265 Verden, info@mahnke-verlag.de

Eine holländische Fassung ist erhältlich unter dem Titel: "Elk krijgt zijn deel" und "Mans drup in de knup" bei Toneeluitgeverij Vink B.V., De Friese Poort 106, NL-1823 BT Alkmaar. email: info@toneewerken.nl

"Mit dem Dreiakter "Es irrt der Mensch,so lang er strebt" begeisterte die Theatergruppe des MTV Borstel-Sangenstedt jetzt wieder einmal das Publikum im Dorfgasthaus. Das Lustspiel aus der Feder von Bernd Gombold entführte die Zuschauer auf eine Spurensuche nach dem Weimarer Genie Johann Wolfgang von Goethe, daher durften dessen vielbekannt Zitate natürlich nicht fehlen. ...
Ein Dachbodenfund der resoluten Putzfrau  Rosi fördert Dokumente zutage, in denen der stets in der Kneipe anwesende Tippelbruder Willi als ehemaliger Gymnasiallehrer die Originalzitate Goethes erkennt. Könnte Goethe sich in Kleinsangenstedt aufgehalten haben? Liegt er wirklich nicht in der Fürstengruft beerdigt? Eine Kiste scheint diese Annahme zu bestätigen. Sofort nimmt Schnösel die Fährte auf. Das beschert dem Gastwirt Werner die komplette Sanierung, auf Gemeindekosten entsteht das Goethe-Haus. Nicht minder an dem Ruhm interessiert ist die Fraktionsvorsitzende Klara Schnalzer, die sich mit ihrem unübersehbaren Hinterteil stets in den Vordergrund spielt. Mit seiner selbstverliebten Art weiß Bürgermeister Schnösel den richtigen Ton bei der Damenwelt anzuschlagen und treibt dem Publikun vor Lachen die Tränen in die Augen. "Blöd wie Haferstroh ,aber sie sieht halt gut aus", war nicht nur einmal sein Kommentar, als seine naive Sekräterin Sonja Maus die Bühne betritt. Sie hält Goethe bis zum Schluss für einen Schlagersänger und hat eine ausgeprägte Deutschschwäche, die auch vor dem Ortseingangsschild nicht halt macht.
Spontane komische Einlagen, gewollt und nicht gewollt, quittierte das Publikum mit anhaltendem Szenenapplaus ..." Borsteler Zeitung

Eine schweizerdeutsche Fassung ist erhältlich  beim Theaterverlag Elgg in Belp, information@theaterverlage.ch

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Zu diesem Stück gehört außerdem: Tantieme von 10% der Bruttoeinnahmen pro Aufführung (+ Mwst.) mindestens aber:

Bestelldetails

Bestellnummer

E 723

Preis

13.80 €

Mindest​bestellmenge

9 Stück

Spieldauer

120 Minuten

Anzahl der Spieler

W:4 M:4

Alter

Erwachsene