Autorinnen und Autoren

Lothar Kittstein

Lothar Kittstein, geboren 1970 in Trier, studierte Germanistik, Philosophie und Geschichte in Hannover und Bonn. Nach seiner Promotion arbeitete er als Headhunter bei einer kleinen Unternehmensberatung. In der Spielzeit 2006/07 war Lothar Kittstein als Dramaturg am Schauspiel Köln tätig. Mit dem dramatischen Schreiben begann er 2003. Im Juni 2005 wurde sein Stück In einer mondhellen Winternacht zu den Autorentheatertagen des Thalia Theaters eingeladen, im September 2005 fand die Uraufführung von Spargelzeit am Theater Osnabrück statt. Lothar Kittstein nahm im Oktober 2006 an den Autoren-Werkstatttagen am Burgtheater in Wien teil. Für die Kurzgeschichte Norwegen bekam er den Würth-Literaturpreis 2006 verliehen.

Von Lothar Kittstein ist beim Deutschen Theaterverlag erhältlich :

Theaterstücke:

*Die Sorglosen

Lothar Kittstein hat als Auftragsarbeit für das Schauspiel Köln ein dichtes, beklemmendes Kammerspiel geschrieben. Vier Menschen treffen aufeinander, die nach und nach die Schichten ihres Lebens freilegen. Was sorglos heiter beginnt, verdichtet sich zu einer essentiellen Auseinandersetzung über Schuld und Verantwortung.

*Hotel Kairo

„Auf den Flügeln der deutsch-ägyptischen Freundschaft sind die Drei nach Kairo geflogen. Überall herrscht Hitze, nur in dem kleinen Hotelzimmer nicht. Die Dialoge sind temporeich und witzig … Hotel Kairo ist grotesk, Politik und Ethik werden gelungen verknüpft zu einem Netz aus Halbwahrheiten, Vorurteilen und Egoismus.“ (campus)

*In einer mondhellen Winternacht

In kurzen Szenen, die wie Maschen eines dünnen Netzes sind, wird der Versuch einer jugendlichen Annäherung erzählt.

*Letzte Tage

Normalerweise wäre ich aufgestanden, hätte mich fertig gemacht und wäre zur Arbeit gegangen.

*Die Bürgschaft

Tyrannen werden zu Gangstertypen, Freunde ein biederes Ehepaar und Schillers Ballade von Ehre, Liebe, Treue, Freundschaft, die an das steinerne Herz des mächtigen rührt, verwandelt sich in einen postmodernen Thriller.
 

*Böses Mädchen

Das neue Stück von Lothar Kittstein ist ein Psycho-Thriller, der sich in einen Grenzbereich des Lebens vorwagt, wo die Dimensionen von Wahrheit und Lüge, Gegenwart und Erinnerung, Wirklichkeit und Traum, Tod und Liebe miteinander verschmelzen. (Ankündigung des Schauspiel Bonn)

*Kein schöner Land

Ein Männerchor probt. In irgendeinem Vereinsheim. „Muss i denn, muss i denn zum Städele hinaus“ wird angestimmt. Da geht die Tür auf. Ein Flüchtling aus Afrika steht da. Und fragt, ob er mitmachen kann.

*Happy Hour

Lisa zieht weg. Der Wagen ist gepackt, das Zimmer leergeräumt, am nächsten Morgen fährt sie weg. Petra wird bleiben: in der dörflich geprägten Gegend, wo beide aufgewachsen sind.