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Herbert Achternbusch

Herbert Achternbusch, geboren 1938 in München, wuchs bei seiner Großmutter im Bayerischen Wald auf. Nach dem Abitur studierte er Malerei an der Kunstakademie Nürnberg; verschiedene Tätigkeiten, z.B. Zigarettenverkäufer auf dem Oktoberfest; zahlreiche Veröffentlichungen (u.a. Das Kamel, Der Tag wird kommen, Land in Sicht, Es ist ein Leichtes beim Gehen den Boden zu berühren, Breitenbach, Es ist niemand da) und Filme (u.a. Das Andechser Gefühl, Bierkampf, Die Atlantikschwimmer, Der Neger Erwin, Das letzte Loch, Das Gespenst, Mix Wix, I Know the Way to the Hofbräuhaus, Ab nach Tibet!). Herbert Achternbusch erhielt mehrere Preise, darunter die Ludwig-Thoma-Medaille der Stadt München und den Petrarca-Preis (1977, abgelehnt). Für sein Stück Der Stiefel und sein Socken, das im Dezember 1993 in seiner eigenen Regie an den Münchner Kammerspielen uraufgeführt wurde, erhielt Achternbusch 1994 zum zweiten Mal den Mülheimer Dramatikerpreis. Sein Roman Hundstage erschien im Frühjahr 1995 im S. Fischer Verlag, sein Film Hades wurde für den offiziellen Wettbewerb der Berliner Filmfestspiele 1995 ausgewählt. Herbert Achternbusch lebt abwechselnd in München und bei Zwettl/Niederösterreich.

Von Herbert Achternbusch ist beim Deutschen Theaterverlag erhältlich :

Theaterstücke:

*Meine Grabinschrift

... nd ganz allmählich steigt aus der ganzen hingeplauderten Altmänner-Erinnerung eine Liebeserklärung auf: An die Schrift, an die Kunst des Schreibens und damit auch des Erzählens, die allein die Banalität des erlittenen Lebens überhöhen kann. An das Erinnern und das Erfinden, milde ironisch verklärt ...