Dezember 2025 - Die Schönsten, Klügsten und Besten
Spieglein, Spieglein an der Wand: Wer ist die Schönste im ganzen Land? Wer ist die schönste Mutter? Wer braucht auf Insta mehr Filter als eine Kläranlage? Lohnt sich Beautypflege schon ab dem Babyalter?
Eva Vieth, („Reich und schön“,“Dornröschen – the explicit version“, „continue – gestern trifft morgen) zeigt in ihrem neuen Jugendstück „schön so –Schneewittchen made over“, dass die Pubertät eine Zeit des produktiven Widerstands sein kann. Blanka (Schneewittchen), die von ihrer Mutter hemmungslos als Beauty-Produkt vermarktet wird, weigert sich, die aufgedrängte Rolle weiterhin zu spielen. Einen Prinz, der sie zum Leben erweckt, braucht sie dabei nicht.
Wem gehört der Preis? Dem, der den Gewinncode im Kronkorken entdeckt oder dem, der das Bier bezahlt hat? Unter Freunden sollte man den Zufall nicht zum Richter machen, sondern besser alles teilen. Doch wer denkt so, wenn er/sie dringend Geld braucht. Und was heißt schon Freundschaft, wenn man nur einmal im Jahr eine gemeinsame Radtour macht?
„Her mit dem Preis“ ist der Titel des neuesten Stücks von Thomas Rau, in dem sich eine Clique von Freizeitsportlern und –sportlerinnen darin übt, einander nichts zu schenken. Eine Gesellschaftssatire, auch diesmal wieder inspiriert von einer realen Begebenheit.
Ganz anders der Schwank „Es ist was los auf dem Müllnerhof“ von Franz Glas. Gerti und Lisi, die ohne Eltern auf einem Bauernhof leben, haben, um der Beaufsichtigung durch ihren Vormund zu entgehen, kurzerhand zwei „Mägde“ erfunden, die sich um sie kümmern. Doch nun hat sich der Vormund in Person von Tante Steffi samt Ehemann zu Besuch angekündigt. Flugs müssen die Freunde der beiden in Frauenkleider schlüpfen, und weil ihnen das großen Spaß macht, geben sie eine so gute Figur ab in ihrer Verkleidung, dass sie sogar die angeschlagene Ehe von Onkel und Tante vorläufig wieder ins Gleichgewicht bringen. Doch die Schlacht ist noch lange nicht geschlagen …
Seit dem Erfolg von „Charlys Tante“ ist das Spiel mit dem Rollen- und Geschlechtertausch im Amateurtheater nicht totzukriegen. Der Spaß ist einfach viel zu groß!
Zum Jahresende noch ein Rückblick auf die PLATTDEUTSCHEN Fassungen unserer erfolgreichen oder neuen Lustspiele.
Einen detaillierten Überblick finden Sie auf www.dtver.de unter dem Button „Drama, Sketch, Komödie. Stücke für Erwachsene / Volksstücke in Dialekten und anderen Sprachen.
Hier eine Auswahl der Übersetzungen von Heino Buerhoop:
„Halfpension mit Liek“ , die Übersetzung der sehr erfolgreichen Komödie „Halbpension mit Leiche“ des Autorenensembles „Die acht“.
„Twee bannig plietsche Damen“, im Original von Martina Göhring: „Zwei sehr talentierte Ladys“.
„Tierpenschoon Clausen“ ist die Dialektfassung der „Tierpension Clausen“ von Astrid Brunke. (Beide Fassungen von der Autorin.)
„Al dente“ von Hugo Rendler heißt auch auf plattdeutsch „Al dente“,
„Wir sind perfekt“ von Andreas Kroll auf plattdeutsch: „Wi sünd perfekt“.
Ebenfalls von Andreas Kroll: „Mannslüüd und Fronslüüd - typisch“ („Typisch: Männer und Frauen“).
Und – ganz neu- „Wat maakt wi nu mit Mama?“, das Familienstück von Christina Rothammer, „Und was wird aus Mama?“
Wie immer: Alle Stücke können Sie sofort zur Häfte des Inhalts auf www.dtver.de anlesen. Auf Wunsch senden wir Ihnen auch die kompletten Texte als PDF oder über den Postweg. (Bitte beachten Sie auch die AGBs.)
Bleiben Sie gesund und kommen Sie gut ins neue Jahr! Wir danken Ihnen ganz herzlich für Ihr Interesse an unserem Programm und würden uns freuen, Ihnen auch im kommenden Jahr wieder ein passendes Stück anbieten zu können.
Mit den besten Grüßen aus Weinheim
Ihr
Deutscher Theaterverlag
Gabriele Barth